Zum Inhalt der Seite

Sudan-Einsatz soll verlängert werden

Berlin. Die Bundesregierung will den Bundeswehreinsatz im Sudan um sechs Monate verlängern. Das Kabinett stimmte am Mittwoch einer Beteiligung an der UN-Friedensmission Unmis mit bis zu 75 unbewaffneten Militärbeobachtern und Stabsoffizieren bis September zu. Zur Zeit sind 28 deutsche Soldaten im Sudan stationiert. Der Bundestag muß der Verlängerung des seit einem Jahr laufenden Einsatzes noch zustimmen. Die UN-Mission dient der Umsetzung des Friedensvertrags zwischen der sudanesischen Regierung und der südsudanesischen Volksbefreiungsbewegung. (AP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2006, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!