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Linkspartei verurteilt Antisemitismus-Vorwurf

Koblenz. Der Kreisvorstand Koblenz der Linkspartei hat sich empört über den vom rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) gegenüber dem Landesvorsitzenden der WASG, Alexander Ulrich, geäußerten Antisemitismus-Vorwurf geäußert. Beck hatte Ulrich am vergangenen Freitag im ZDF-Morgenmagazin antisemitische Äußerungen unterstellt. Damit mißbrauche Beck die »Opfer des Holocausts für den Wahlkampf«, so die Linkspartei in einer Presseerklärung vom Samstag. Beck gehe »vom demokratischen Wahlkampf zur Verleumdung über«. Die Partei forderte Becks Rücktritt als Ministerpräsident.

(jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2006, Seite 2, Inland

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