Zum Inhalt der Seite

Ecuador: Proteste gegen Freihandelszone

Quito. Angesichts ausgeweiteter Proteste der indigenen Bevölkerung gegen den Beitritt zu einer von den USA gewünschten Freihandelszone ist am Mittwoch der ecuadorianische Innenminister Alfredo Castillo zurückgetreten. Präsident Alberto Palacios wandte sich kurze Zeit später in einer Fernsehansprache an die Bevölkerung und mahnte zur Ruhe. Die Demonstrationen seien von »hinterhältigen Politikern initiiert, die unsere Nation zerreißen wollen«.

(AP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!