Zum Inhalt der Seite

DGB: Wer Ältere entläßt, soll zahlen

Berlin. Die Gewerkschaften fordern eine härtere gesetzliche Gangart gegen Unternehmen, die ältere Mitarbeiter entlassen. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer schlägt vor, einen Fonds nach österreichischem Vorbild einzurichten. In ihn sollten Arbeitgeber einzahlen, wenn sie ohne Not Ältere entlassen. Aus diesen Mitteln könne die Qualifizierung älterer Arbeitnehmer bezahlt oder ihre Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt gefördert werden. »Wir kommen nicht weiter, wenn man den Unternehmen immer nur finanzielle Anreize bietet«, sagte Engelen-Kefer.


(AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2006, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!