Zum Inhalt der Seite

Pakistan: Erneut Demo gegen Karikaturen

Karatschi/Helsinki. In Pakistan haben mehr als 10000 Menschen gegen die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in Europa protestiert. Die Demonstranten in der Stadt Larkana riefen nach Polizeiangaben »Tod den Zeichnern« sowie »Dschihad« (»Heiliger Krieg«). Außerdem hätten sie Flaggen von Dänemark verbrannt.

Der Streit über die Karikaturen hat in der sudanesischen Krisenregion Darfur zu Übergriffen auf ausländische Hilfsorganisationen geführt, wie ein EU-Vertreter am Mittwoch in Helsinki mitteilte. Einzelheiten zu den Angriffen nannte er nicht.

Die Zahl der Toten nach den gewaltsamen Protesten in Libyen am Freitag stieg nach italienischen Angaben auf 14. Zunächst war von elf Toten die Rede gewesen.


(AFP/AP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2006, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!