-
23.02.2006
- → Inland
Bundeswehr in Kundus angegriffen
Berlin. Bei einem Sprengstoffanschlag im nordafghanischen Kundus ist am Mittwoch ein Bundeswehrsoldat verletzt worden. Wie das Einsatzführungskommando in Potsdam weiter mitteilte, wurden zudem ein einheimischer Jugendlicher getötet sowie weitere Zivilisten verletzt, zwei davon schwer. Der Vorfall habe sich an einem Markt ereignet. Dort sei vermutlich ein Fahrrad aus einer Menschenmenge heraus in Richtung von drei Fahrzeugen der Bundeswehr geschoben worden. Dann habe es eine Detonation gegeben.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!