-
22.02.2006
- → Inland
Flughafenprozeß in Leipzig fortgesetzt
Berlin/Leipzig. Fragen des Naturschutzes wie die Folgen der Grundwasserabsenkung haben am Dienstag im Mittelpunkt des Prozesses um den Großflughafen in Berlin-Schönefeld vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gestanden. Die Anwälte der Kläger erhoben schwere Vorwürfe gegen das Land Brandenburg, das ihrer Ansicht nach im Planfeststellungsbeschluß für den geplanten Airport Berlin Brandenburg International (BBI) die Folgen der Grundwasserabsenkung und die Schadstoffbeseitigung nicht genügend berücksichtigt hat. Das Urteil wird nicht vor März erwartet.
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!