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Rebellen greifen Nigerias Ölindustrie an

Lagos. Die für die Entführung von neun ausländischen Arbeitern verantwortlichen Rebellen in Nigeria haben am Montag nach eigenen Angaben wieder eine Ölpipeline gesprengt. Auch ein Militärboot sei zerstört worden, erklärte die Bewegung für die Befreiung des Nigerdeltas in einer E-Mail. Die Angriffe würden fortgesetzt.

Wegen der zahlreichen Sabotageakte in jüngster Zeit haben sich die Ölexporte Nigerias um ein Fünftel reduziert. Der Konzern Shell sah sich wegen eines Anschlags auf eine Verladestelle in der vergangenen Woche gezwungen, die Anlage zu schließen. Die Geiselnehmer der neun Arbeiter drohten am Sonntag auch mit Raketenangriffen auf Tanker ausländischer Firmen.


(AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.02.2006, Seite 7, Ausland

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