-
21.02.2006
- → Inland
Stoiber fordert Geld für Transrapid
München. Beim Bau der Münchner Transrapid-Strecke klafft eine Finanzierungslücke von mehr als einer Milliarde Euro. Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber forderte den Bund und die Wirtschaft am Montag auf, diese Lücke rasch zu schließen. Angesichts des »alarmierenden Nachbaus des deutschen Transrapid durch China« sei er sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel einig, daß eine deutsche Vorzeigestrecke schneller gebaut werden müsse und »nicht erst 2010« wie geplant. Die Magnetbahn-Strecke vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen koste gut 1,8 Milliarden Euro. Der Bund habe bisher nur 550 Millionen Euro zugesagt, das sei »bei weitem nicht ausreichend«, sagte der CSU-Chef.
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!