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ETA-Massenprozeß erneut vertagt

Madrid. Der Massenprozeß gegen 56 Mitglieder baskischer Organisationen ist am Dienstag am spanischen Nationalen Gerichtshof erneut vertagt worden. Die Anwälte hatten eine Aussetzung des Verfahrens für die voraussichtlich einige Monate andauernde schwere Erkrankung eines der Angeklagten gefordert, doch ließen sich die Richter lediglich auf eine Unterbrechung bis zum kommenden Montag ein. Das Verfahren gegen gegen den Erkrankten wegen Mitgliedschaft in der Untergrundorganisation ETA wurde abgetrennt.


(jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.02.2006, Seite 7, Ausland

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