-
15.02.2006
- → Ausland
ETA-Massenprozeß erneut vertagt
Madrid. Der Massenprozeß gegen 56 Mitglieder baskischer Organisationen ist am Dienstag am spanischen Nationalen Gerichtshof erneut vertagt worden. Die Anwälte hatten eine Aussetzung des Verfahrens für die voraussichtlich einige Monate andauernde schwere Erkrankung eines der Angeklagten gefordert, doch ließen sich die Richter lediglich auf eine Unterbrechung bis zum kommenden Montag ein. Das Verfahren gegen gegen den Erkrankten wegen Mitgliedschaft in der Untergrundorganisation ETA wurde abgetrennt.
(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!