Zum Inhalt der Seite

Zwei Festnahmen wegen Spionage in Moskau

Moskau. Die russischen Behörden haben nach eigenen Angaben zwei mutmaßliche Spione Großbritanniens festgenommen. Dies sagte der ehemalige Chef des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB, Nikolai Kowalew, am Samstag dem russischen Fernsehsender NTW. Zu der Nationalität der beiden angeblichen Agenten machte Kowalew, der den FSB von 1996 bis 1998 leitete, keine Angaben. Die britische Botschaft in Moskau sagte dem Rundfunksender Moskauer Echo, sie habe keine derartigen Informationen. Der FSB wirft zudem vier britischen Diplomaten vor, an einem Spionagering beteiligt zu sein. Agenten sollen Informationen über einen am Rande Moskaus installierten «toten Hightech-Briefkasten» ausgetauscht haben.

(AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!