Zum Inhalt der Seite

USA feiern Rolle Rugovas

Kosovo-Präsident in Pristina beigesetzt

Washington. Wenige Stunden vor der Beisetzung des verstorbenen Präsidenten des Kosovo, Ibrahim Rugova, haben die USA die politischen Kräfte in der südserbischen Unruheprovinz zur Einigkeit aufgerufen. Die US-Regierung hoffe, daß die Kosovaren auch nach dem Tod ihres Präsidenten »für die Einheit kämpfen« würden, sagte der Unterstaatssekretär im Außenministerium, Nicholas Burns, am Mittwoch (Ortszeit) in Washington. Burns meinte, Rugova sei es gelungen, die unterschiedlichen Gruppen und Strömungen zusammenzuführen. Aus dem unter UN-Verwaltung stehenden Kosovo, einer Provinz Serbiens, wurden die meisten Serben vertrieben. Rugova wurde am Donnerstag in der Provinzhauptstadt Pristina beigesetzt.

(AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!