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Söder auf Geschäftsreise in Katar
Doha/München. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wünscht sich eine engere militärische Zusammenarbeit der BRD mit dem absolutistisch regierten Emirat Katar. Nach einem Treffen am Dienstag mit Emir Tamim bin Hamad Al Thani in der Hauptstadt Doha schlug er einen Besuch des Bundesverteidigungsministeriums und »vielleicht keine Truppenteile, aber technisches Personal bei weiteren Ausbildungsfragen« vor. Der CSU-Chef warb für Investitionen im Rüstungssektor mit besonderem Fokus auf bayerische Firmen. »Man liegt hier 150 Kilometer vom Iran entfernt. Deswegen ist das Interesse an Verteidigung einfach noch mal höher als alles andere.« Söder kündigte einen Wirtschaftsgipfel in München für 2027 an und erneuerte seine Forderung, eine Freihandelszone beider Länder mit der EU voranzutreiben. (dpa/jW)
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