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Faschist provoziert

»Diktator Sánchez«: Milei sorgt bei Besuch in Spanien für Eklat

Madrid. Mitten im spanischen Wahlkampf hat der argentinische Präsident Javier Milei bei einem Besuch in Madrid für einen Eklat gesorgt. Der ultrarechte Staatschef beschimpfte den spanischen Regierungschef Pedro Sánchez am Mittwoch als »Diktator«. Das spanische Außenministerium verurteilte die Äußerungen und warf Milei eine »Einmischung in innere Angelegenheiten« des Landes vor.

Milei sagte bei einem Wirtschaftsforum in Madrid, Spanien leide unter dem »Diktator Pedro Sánchez«. Er rief die Wähler dazu auf, Sánchez abzuwählen. »Werft die Sozialisten raus, denn ihr seid die Wiege des Liberalismus«, sagte er. Milei, der mit seinem Besuch in Spanien die rechtsgerichteten und rechtsextremen Parteien stärken will, beschimpfte Sánchez auch als »Dieb« und bezeichnete ihn als »korrupt«. Milei plant Gespräche mit Vertretern der faschistischen Partei Vox sowie der Vorsitzenden der konservativen PP in der Region Madrid, Isabel Díaz Ayuso.

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Das spanische Außenministerium verurteilte Mileis »Beleidigungen und Verleumdungen«. Es sei »unwürdig«, dass der Staatschef »einer befreundeten Nation unser Land mit dem einzigen Ziel besucht, ein Klima der Polarisierung und Gewalt« zu schüren. (AFP/jW)

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Erschienen am 22.10.2026, Ausland

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