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20.10.2026, 18:56:30
- → Kapital & Arbeit
Volkswagen muss wegen Brandgefahr Zehntausende E-Autos zurückrufen
Flensburg. Nur wenige Wochen nach einem massenhaften Rückruf wegen einer fehlerhaften Schraube an der Lenkung muss der Autobauer Volkswagen erneut zahlreiche Autos zurückrufen – dieses Mal wegen Brandgefahr. Weltweit handelt es sich insgesamt um mehr als 72.600 potentiell betroffene E-Autos, wie aus der Rückrufdatenbank des Kraftfahrtbundesamts (KBA) in Flensburg hervorgeht. In Deutschland sind es laut den bereits am Montag eingestellten Daten mehr als 9.800 E-Autos.
Das KBA begründet den Rückruf mit »nicht der Spezifikation entsprechenden Hochvoltbatterien«, die »beim Schnellladen überhitzen und zu einem Brand führen« könnten. Betroffen sind den Angaben nach VW-Modelle ID.Buzz, ID.3, ID.4 und ID.7, die in zwei Produktionszeiträumen zwischen 2022 und 2025 gebaut wurden. Außerdem geht es um einige tausend Cupra Born, die zwischen 2022 und 2024 hergestellt wurden.
Als Vorsichtsmaßnahme sollen die Halter zunächst laut KBA die Ladung auf maximal 80 Prozent begrenzen und Warnhinweisaufkleber am Fahrzeug anbringen. In den Fällen, in denen es technisch möglich sei, werde die »maximal verfügbare Ladekapazität systemseitig temporär auf 80 Prozent begrenzt«.
Erst Ende September hatte Volkswagen zahlreiche Pkw verschiedener Konzernmarken zurückgerufen; allein in Deutschland sind mehr als eine Million Fahrzeuge betroffen. Grund dafür ist eine korrosionsanfällige Schraube an der Lenkung. (AFP7jW)
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