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Rentenpolitik und Altersruhe

SPD betont Unterschiede zur Union bei der Rente

Foto: Andreas Gebert/dpa

Berlin. Im Streit um die geplante Rentenreform hat SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf die kontroversen Punkte in der Koalition betont – erwartet aber nach eigenen Worten bald eine Klärung. »Wir wollen diese Möglichkeit, nach 45 Beitragsjahren in Rente zu gehen, abschlagsfrei, erhalten«, sagte Klüssendorf am Montag in einem digitalen Pressegespräch. »Das heißt, da gibt es einen Klärungsbedarf mit dem Koalitionspartner.« Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich am Sonnabend vor der Jungen Union gegen Änderungswünsche bei der sogenannten Rente mit 63 gestellt und gesagt: »Ich möchte, dass wir die Reformvorschläge der Rentenkommission so umsetzen, wie sie auf dem Tisch liegen.« Die Kommission hatte im Sommer vorgeschlagen, den abschlagsfreien Renteneintritt für besonders langjährig Versicherte abzuschaffen. Neben der SPD wollen auch die drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten die beliebte Rentenart beibehalten. (dpa/jW)

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Erschienen am 20.10.2026, Inland

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