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Sicher ist sicher

BSI warnt vor Cyberangriffen auf Supermärkte

Foto: Jacob Schröter/dpa
Haben es die Hacker vielleicht auf vergünstigte Süßigkeiten abgesehen?

Bonn. Nach dem Cyberangriff auf französische Supermarktketten mit dem weitreichenden Ausfall von Kühlanlagen hat das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Alarm geschlagen. »Dieser Angriff hätte jedes Land treffen können und kann auch jetzt jederzeit Nachahmer finden«, warnte BSI-Präsidentin Claudia Plattner am Dienstag. Die Bonner Behörde empfiehlt nun, »aus dem Internet erreichbare Steuerungsanlagen nach dem Stand der Technik abzusichern«. Notwendige Sicherheitsmaßnahmen lägen auf der Hand und seien »unkompliziert umzusetzen«, betonte Plattner. Konkret rät das BSI, den direkten Zugriff aus dem Internet auf Steuerungssysteme zu unterbinden und virtuelle private Netzwerke sowie »multifaktorgeschützte Zugriffe« zu nutzen.

In Frankreich hatten die Supermarktkette Intermarché und die Coopérative U am Montag bekanntgegeben, dass durch einen Cyberangriff die Kühlanlagen in hunderten Filialen lahmgelegt worden seien, sodass sämtliche gekühlten und gefrorenen Waren vernichtet werden mussten. Die Staatsanwaltschaft sprach von einem »groß angelegten Cyberangriff auf die vernetzten Kühlsysteme mehrerer großer Lebensmittelmärkte im ganzen Land«. (AFP/jW)

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Erschienen am 14.10.2026, Kapital & Arbeit

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