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Vereinigte Staaten

USA schließen Microsoft von Programm für Aufenthaltsgenehmigungen aus

Foto: Sven Hoppe/dpa

Washington. Die US-Regierung will Microsoft die ⁠Einstellung ausländischer Arbeitskräfte erschweren. ⁠Vizepräsident J. D. Vance kündigte am Donnerstag an, der Softwarekonzern werde wegen mutmaßlichen ‌Missbrauchs aus dem sogenannten Perm-Programm ausgeschlossen. Über ‌das »Program Electronic Review Management« können Unternehmen ausländische Arbeiter unbefristet einstellen ⁠und ihnen zu einer dauerhaften ‌Aufenthaltsgenehmigung verhelfen. »Die Botschaft an Microsoft ist: Ihr müsst ​mehr Amerikaner einstellen«, betonte Vance. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

US-Arbeitsminister ‌Keith Sonderling ergänzte, dass auch andere Technologiekonzerne von ‌dem Programm ‌ausgeschlossen worden ⁠seien, ⁠darunter der Photoshop-Anbieter Adobe und der französische IT-Dienstleister ⁠Capgemini. Darüber hinaus ermittele sein ‌Ministerium gegen neun renommierte Universitäten wie ⁠Harvard, Yale und Stanford. Sie stünden in dem Verdacht, ausländische Studenten über spezielle Ausbildungs- und Forschungsvisa ins Land zu ‌holen, um das US-Lohnniveau zu drücken. Einigen Universitäten wurden den Angaben zufolge bereits Vorladungen ​zugestellt. (Reuters/jW)

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Erschienen am 09.10.2026, Kapital & Arbeit

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