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United for Palestine

Tausende für Palästina

Foto: Nikos Kanistras/JNA Press/IMAGO
Durften nicht vom Brandenburger Tor aus starten – die Behörde gab einer rechten Versammlung den Vorzug (Berlin, 10.10.2026)

Berlin. Solidarität mit Palästina zeigten mindestens 5.000 Menschen am Sonnabend auf einer Demonstration vom Berliner Regierungsviertel zum Alexanderplatz. Aufgerufen hatte das Bündnis United for Palestine anlässlich eines internationalen Aktionstages gegen den fortdauernden israelischen Genozid.

Die Polizei nahm mehrere Kundgebungsredner und Demonstranten aufgrund vermeintlich verfassungsfeindlicher Symbole oder volksverhetzender Parolen fest. Als solche gilt bereits das Eintreten für ein gleichberechtigtes Zusammenleben zwischen Jordan und Mittelmeer.

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Obwohl die Veranstalter ihre Demonstration bereits im August angemeldet hatten, ließ die Polizei sie bis zum letzten Tag im unklaren über die zugebilligte Route. Das Brandenburger Tor als Auftaktort wurde ihnen so unter Verweis auf einen Aufzug des extrem rechten »Projekts 1 Million« verweigert, den die Behörde offensichtlich lieber auf dem prominenten Platz sehen wollte als die palästinasolidarische Demonstration.

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2026, Seite 4, Inland

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