Nachschlag: Corona macht Mut
→ Systemfragen. Do., 20.05 Uhr, DLF
Woher kommt die miese Stimmung im Land? Weswegen leidet das Engagement für Vereine? Warum klagen viele über Vereinzelung und sorgen sich um die Zukunft? Die Redaktion der Sendung »Systemfragen« des Deutschlandfunks hat einen Verdacht: Könnte es sein, dass »Corona« noch nicht vorbei ist, sich zu einer »multiplen Krise« ausgeweitet hat und die Menschen unter einem »sozialen Long Covid« leiden? Tatsächlich wollen Wissenschaftler dafür statistische Belege gefunden haben. Demnach stürzte die Pandemie die Gesellschaft in ein tiefes schwarzes Loch, nach ihrem Ende wurde es sofort besser, aber seit 2024 ging es wieder steil abwärts. Warum ausgerechnet in diesem Jahr? Zum Trost sei angemerkt: »Corona« hat, wie der schwedische Klimaaktivist Andreas Malm damals in seinem Buch »Klimax. Die Krise als Normalzustand« schrieb, nicht zuletzt eines gezeigt: Das ganze System kann von einem Tag auf den anderen heruntergefahren werden. Über Nacht produzieren Rüstungsschmieden Beatmungsgeräte. Eine Erfahrung, die eigentlich Mut machen sollte! (jt)
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
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