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Fall Hannig: Gremium fordert Konsequenzen

Berlin. Das für die »Kontrolle« der Geheimdienste zuständige Gremium des Bundestages hat die Verhaftungen des ehemaligen BND-Präsidenten August Hanning und dessen früheren Büroleiters wegen Spionagevorwürfen »mit größter Besorgnis zur Kenntnis« genommen, ‌wie es am Donnerstag mitteilte. Die Gremiumsmitglieder erinnerten daran, ​dass sie schon am 10. Mai 2023 mitgeteilt hatten, es sei problematisch, dass »Beamte mit vertieften sicherheitsrelevanten beziehungsweise nachrichtendienstlichen ‌Kenntnissen ungeprüft privatwirtschaftliche Tätigkeiten aufnehmen, die im Zusammenhang mit ihrer vorherigen dienstlichen ‌Verwendung stehen«. ‌Ziel müsse nun neben der Aufklärung sein, »bestehende strukturelle und organisatorische Probleme abzustellen«. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2026, Seite 4, Inland

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