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Sanktionspolitik

EU uneins über Russland-Sanktionen

Foto: Yuri Kochetkov/epa/dpa
Die Sanktionen gegen ihn sorgen in der EU für Streit: Alischer Usmanow

Brüssel. In der EU gibt es erneut Streit um Russland-Sanktionen. Wie ein Sprecher der derzeitigen irischen Ratspräsidentschaft am Montag mitteilte, konnten sich die Mitgliedstaaten nicht darauf einigen, am Dienstag auslaufende Strafmaßnahmen gegen rund 3.000 Personen, Einrichtungen und Unternehmen wie ursprünglich geplant um zwölf Monate zu verlängern. Vereinbart werden konnte demnach nur eine Verlängerung um sieben Tage bis Mitternacht am 22. September. Bis dahin sollen nun weitere Gespräche über Streitfragen geführt werden.

Grund für die Querelen ist nach Informationen von dpa angeblich die Forderung der Slowakei, die EU-Sanktionen gegen den russischen Milliardär Alischer Usmanow aufzuheben. Das Land droht demnach, die Verlängerung aller Strafmaßnahmen zu blockieren, wenn Usmanow nicht von der Liste genommen wird. Laut Diplomaten wurde die Slowakei dabei zuletzt auch von Frankreich unterstützt. Der genaue Hintergrund für das Engagement der Länder für Usmanow war bis zuletzt unklar. (dpa/jW)

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Erschienen am 15.09.2026, Ausland

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