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Wirecard: Richter zerpflücken Opferthese

München. Im Münchner Wirecard-Prozess um den jahrelangen Milliardenbetrug des 2020 kollabierten Dax-Konzerns rückt eine hohe Haftstrafe für den früheren Vorstandschef Markus Braun näher. Die Richter erklärten am Montag nach über dreieinhalb Jahren Prozessdauer, bei der von Braun vertretenen Opferthese handele es sich um »Spekulation«. »Zu all dem hat sich trotz umfangreicher Ermittlungen nichts ergeben«, sagte der Vorsitzende Richter am Montag. Außerdem müssen Braun und seine zwei Mitangeklagten im Falle einer Verurteilung den Einzug von Millionensummen fürchten. Laut Anklage sollen sie über Jahre frei erfundene Milliardenumsätze in den Wirecard-Bilanzen verbucht haben. Diese Geschäfte wurden hauptsächlich über »Drittpartner« in Dubai, Singapur und den Philippinen kontiert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.09.2026, Seite 4, Inland

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