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Ein braves Herz
Nizza. Zwei Jahre nach einem Herzinfarkt hat Lasse Nygaard Priester sein Triathlon-Comeback fast mit einem Podestplatz bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza gekrönt. Der 31jährige lag lange sehr aussichtsreich in dem hochklassigen Feld über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen. Auf dem letzten Teilstück verschärften die Konkurrenten noch mal das Tempo und lieferten auf der Promenade des Anglais in Nizza ein packendes Laufspektakel. 5,5 Kilometer vor dem Ziel fiel Nygaard Priester aus den Medaillenrängen, erreichte aber mit einer großartigen Gesamtleistung den fünften Rang und wurde – vor dem Ironman-Weltmeister Casper Stornes – bester Deutscher. Jonas Schomburg schaffte es als Achter auch noch unter die Top ten, Exweltmeister Rico Bogen wurde 17. vor Fabian Kraft. Den Sieg sicherte sich der Neuseeländer Hayden Wilde vor Norwegens Triathlonsuperstar Kristian Blummenfelt, der nach großem Rückstand in der Wechselzone den Halbmarathon in 1:05:12 Stunden lief. Dritter wurde der entthronte Titelverteidiger Jelle Geens aus Belgien. (dpa/jW)
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