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Satire

South America

Als Reaktion auf die Umbenennung mehrerer Orte durch US-Präsident Donald Trump haben die Erfinder von »South Park« ihrer satirischen Zeichentrickserie einen neuen Namen gegeben. »Inspiriert vom Mut und Patriotismus von Apple und Google ändern wir den Namen von ›South Park‹ zu ›South America‹«, erklärten Trey Parker und Matt Stone auf der Plattform X. Das Profil in dem sozialen Netzwerk trägt bereits den neuen Namen. Trump hat in seiner zweiten Amtszeit seit 2025 immer wieder zum Mittel geographischer Umbenennungen gegriffen, um die Dominanz der USA zu demonstrieren. Zuerst taufte er den Golf von Mexiko in »Golf von Amerika« um. Jüngst ordnete er die Umbenennung des Lake Ontario, durch den die Grenze zu Kanada verläuft, in »Lake America« an. Google und Apple folgten in den USA der Linie und benannten in ihren Kartendiensten beide um. Außerhalb der USA erscheinen auch die bisherigen Namen noch. Am Wochenende brachte Trump eine neue Idee ins Spiel, die die USA selbst betrifft. Aus dem US-Bundesstaat New Mexico könnte »New America« werden. Das legte zumindest ein Post Trumps auf »Truth Social« nahe. Er zeigte eine Karte des Bundesstaats, auf der das Wort »Mexico« durchgestrichen war – statt dessen stand dort »America«. Es ist nicht das erste Mal, dass die amerikanische Zeichentrickserie den US-Präsidenten auf den Arm nimmt. In der 27. Staffel steigt eine animierte Figur von Trump unter anderem mit Satan nackt ins Bett. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2026, Seite 10, Feuilleton

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