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Proteste nach Stromausfällen in Gambia
Banjul. Der gambische Präsident Adama Barrow hat am Mittwoch angekündigt, die Energieversorgung des Landes bis zum nächsten Monat auszubauen, wie Al-Dschasira berichtet. Zuvor hatten Demonstranten aufgrund anhaltender Stromausfälle von bis zu 48 Stunden am Montag und Dienstag in Banjul und benachbarten Städten Reifen angezündet und Barrikaden errichtet, um den Verkehr zu blockieren. Des weiteren hatten sie den Rücktritt Barrows gefordert, der für eine dritte Amtszeit kandidiert. Die Polizei setzte Tränengas ein, um Menschenmengen zu zerstreuen, die sich in der Nähe von Barrows Wohnsitz und am Hauptsitz der National Water and Electricity Corporation (NAWEC) versammelt hatten. Der Geschäftsführer der NAWEC, Gallo Saidy, erklärte, die anhaltenden Stromausfälle seien zum Teil auf den Klimawandel und den Krieg der USA und Israels gegen den Iran zurückzuführen. (jW)
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