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Tennis

Der Spitze so nah

New York. Die Kasachin Jelena Rybakina ist nur noch einen Sieg vom Sprung auf Platz eins der Tennisweltrangliste entfernt. Die 27jährige zog am Montag bei den US Open in New York durch ein souveränes 6:1, 6:4 über die frühere Turniersiegerin Naomi Osaka (Japan) ins Viertelfinale ein. Dort trifft sie auf die wiedererstarkte Olympiasiegerin Zheng Qinwen aus China. Rybakina war hinter der Belarussin Aryna Sabalenka als Nummer zwei ins Turnier gestartet; auch die US-Amerikanerinnen Coco Gauff und Jessica Pegula gehören zum Quartett, das um die Spitze spielt. Die besten Aussichten hat Rybakina, die erstmals das Viertelfinale beim letzten Grand-Slam-Turnier der Saison erreichte. Zheng hatte sich gegen die Polin Iga Świątek nach einem weiteren Comeback mit 7:5, 6:3 durchgesetzt. Kein Drama gab es beim Auftritt von US-Liebling Gauff: Die Turniersiegerin von 2023 bezwang ihre 18 Jahre junge Landsfrau Iva Jovic klar mit 6:1, 6:4. Die Weltranglistenvierte trifft nun auf die eine Position schlechter klassierte French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa aus Russland. Deutsche Tennisfans mit patriotischen Gefühlen konnten sich derweil über Alexander Zverev freuen: Der erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier an Position eins gesetzte Hamburger ließ dem Italiener Luciano Darderi im Achtelfinale mit 6:2, 6:2, 7:6 (7:3) keine Chance und steht zum fünften Mal in New York in der Runde der besten acht. Er trifft im Viertelfinale am Mittwoch (Ortszeit) auf den Niederländer Botic van de Zandschulp. (sid/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2026, Seite 16, Sport

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