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Nachschlag: Auf der Klippe

→ The Italian Job. Do., 21 Uhr, BBC 4

Foto: courtesy OAKHURST PRODUCTIONS/Ronald Grant Archive/Mary Evans Ronald Grant/imago
Flucht durch Turin: Im getunten Minicooper

Die beste Geschichte dieses Films ist die Geschichte dieses Films. 1969 kam er ins Kino, mit geplanter Fortsetzung. Michael Caine spielt, gewohnt süffisant, den frisch aus dem Knast entlassenen Gauner Charlie Crooker. Egon-Olsen-like hat Charlie gleich wieder einen Plan. In Turin lagert Gold in rauhen Mengen. Die Polizei wird verladen, weil Charlies Truppe die Ampeln der Stadt manipuliert. Die Gangster entkommen in einem roten Bus mit den Goldbarren über die Alpen. Der gerät von der Straße und hängt bedrohlich wippend über dem Felsabgrund. Charlie robbt sich nach vorn zum Gold, sein Gewicht könnte das Fahrzeug zum Absturz bringen. Dann dreht er sich um: »Wartet, Jungs, ich hab eine Idee.« Abspann. Ein Cliffhanger als Cliffhanger. Schon witzig, doch die Fortsetzung wurde nie gedreht. 40 Jahre später rief die Royal Society of Chemistry dazu auf, eine wissenschaftlich fundierte und mathematisch exakte Lösung für das Cliffhanger-Ende zu entwickeln. Den Preis erhielt ein britischer Datenanalyst für eine komplizierte dreistufige Lösung. (fb)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2026, Seite 14, Feuilleton

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