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NSU: Zschäpe will vorzeitige Haftentlassung

München. NSU-Kernmitglied Beate Zschäpe will ihre vorzeitige Haftentlassung erreichen und ist dazu vergangene Woche vor dem Münchener Oberlandesgericht (OLG) angehört worden. Der Anhörungstermin habe rund eineinhalb Stunden gedauert, sagte Zschäpes Anwalt Mathias Grasel. Er forderte für seine Mandantin eine Haftstrafe von insgesamt nicht mehr als 20 Jahren. Das OLG München hatte Zschäpe im Jahr 2018 als Mittäterin an der NSU-Mordserie zu lebenslanger Haft verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Damit ist eine vorzeitige Haftentlassung so gut wie ausgeschlossen. Diese Frist läuft im November aus. Deshalb muss das Gericht in Kürze über die sogenannte Mindestverbüßungsdauer entscheiden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2026, Seite 15, Antifaschismus

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