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Homophobie

Hannover-Fans bedrohen CSD-Teilnehmer

Foto: Sina Schuldt/dpa
Homophobie scheint in der 96-Kurve normal zu sein (Bremen, 22.8.2026)

Hannover. Fußball-Zweitligist Hannover 96 hat sich nach dem DFB-Pokal-Spiel gegen den Bremer Stadtteil-Club SV Hemelingen (9:1) gegen Teile der eigenen Fanszene gestellt. In einer am Dienstag veröffentlichten öffentlichen Stellungnahme verurteilt der Club queerfeindliche Beleidigungen und Bedrohungen, die mutmaßlich von einigen 96-Anhängern am vergangenen Sonnabend gegen Teilnehmer des zeitgleich stattfindenden Christopher Street Days in Bremen zu hören waren. »Nach übereinstimmenden Berichten haben sich Personen aus dem Umfeld unserer Fans gegenüber Teilnehmenden des CSD queerfeindlich und diskriminierend verhalten. Uns liegen Berichte über Beleidigungen und Bedrohungen vor«, heißt es in der Mitteilung.

Hannover 96 ist seit mehr als zehn Jahren Schirmherr des Christopher Street Days in Hannover und bekenne sich damit zu »Vielfalt, Toleranz und einem respektvollen Miteinander«. Gerade nach dem tödlichen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin im vergangenen Monat sei es nach Angaben des Vereins wichtig, »queerfeindlichem und anderem diskriminierendem Verhalten konsequent entgegenzutreten und nicht wegzusehen«. (dpa/jW)

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Erschienen am 26.08.2026, Sport

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