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Südsudan

Tödlicher Angriff auf »Blauhelme« in Südsudan

Foto: Michael Kappeler/dpa
Südsudan ist der jüngste Staat in Afrika und kommt trotz UN-Truppen nicht zur Ruhe (Juba, 26.1.2024)

Juba. Im Südsudan sind zwei »Blauhelmsoldaten« in einem Hinterhalt getötet worden. Nach Angaben der UN-Mission im Südsudan (UNMISS) fand der Angriff durch »bewaffnete Unbekannte« am Montag statt, als eine Patrouille im Bundesstaat Jonglei in Richtung der Stadt Pajut fuhr. Angriffe auf Blauhelmsoldaten könnten »Kriegsverbrechen darstellen«, erklärte die UN-Mission. Jonglei war in jüngster Zeit vermehrt Schauplatz von Konflikten zwischen Regierungs- und Oppositionstruppen.

Die UNMISS verurteilte den Vorfall scharf. Demnach wurden sieben weitere Menschen verletzt, darunter drei »Blauhelme«, zwei Polizisten und zwei zivile Mitarbeiter. Die Nationalität der »Blauhelmsoldaten« wurde nicht mitgeteilt.

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Der Südsudan ist seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 2011 Schauplatz tödlicher Konflikte, jüngsten UN-Angaben zufolge starben seither mehr als 160 »Blauhelme« im Einsatz. Zuletzt hatte sich die Lage im Land zunehmend verschlechtert, nachdem der Konflikt zwischen Anhängern von Präsident Salva Kiir und Unterstützern seines Rivalen Riek Machar wiederaufgeflammt war. (AFP/jW)

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Erschienen am 25.08.2026, Ausland

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