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Klimakatastrophe

Hunderte Tote nach Sturzflut in Nepal

Kathmandu. Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaja ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf 538 gestiegen, wie die Behörden am ‌Freitag mitteilten. Die Katastrophe war am Mittwoch durch den Abbruch eines aufgrund der Erderwärmung wegschmelzenden Gletschers an der Grenze zu China ausgelöst worden. Eine riesige Lawine aus Geröll, Eis und Schlamm zerstörte Dörfer, Straßen und Brücken. Hunderte Menschen werden vermisst, auch deutsche Touristen. Die Rettungsarbeiten waren zuletzt schwierig, da ein See, der sich nach einem Erdrutsch gebildet ​hatte, überzulaufen droht und die Einsatzkräfte vorübergehend zum Rückzug zwang. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2026, Seite 6, Ausland

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