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Sicherheitsbedenken: Volksbühne sagt Veranstaltung ab

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Alice im Kaninchenbau

Berlin. Aufgrund von Sicherheitsbedenken haben die Berliner Volksbühne und der Verein »Each One Teach One« (EOTO) eine geplante Veranstaltung abgesagt. Für Freitagnachmittag war ursprünglich vorgesehen gewesen, Schwimmen exklusiv für Menschen der schwarzen Community anzubieten. Die Volksbühne und der Verein könnten eine sichere An- und Abreise der angemeldeten Besucher ebenso wenig garantieren wie einen entspannten Feriennachmittag, heißt es in der Erklärung. Seit dem 7. August 2026 und noch bis Anfang Oktober steht vor dem Theater ein 5 Meter langes und 1,30 Meter tiefes Freibad, das sogenannte Volksbad. Der Eintritt ist kostenlos. An einigen Tagen allerdings ist das Schwimmbecken für bestimmte Vereine reserviert – am Freitag war die Nutzung von EOTO geplant. Das Schwimmen für schwarze Kinder und Jugendliche sei zum Ziel rechter und rassistischer Hetze geworden, teilte die Volksbühne mit. AfD-Chefin Alice Weidel sprach von »Apartheid«. »Seit Beginn der öffentlichen Diskussion über die Veranstaltung erhalten wir rassistische Droh-E-Mails sowie Gewaltandrohungen und diskriminierende Kommentare auf Social-Media«, teilte EOTO zudem mit. (dpa/jW)

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Erschienen am 14.08.2026, Inland

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