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An die Familie
Nyon. In einem gemeinsamen öffentlichen Brief haben die Fußballdachverbände der Regionen Europa, Nord- und Mittelamerika und Asien erneut Gianni Infantino, den Chef des Weltverbands FIFA, angegriffen. Der Fußball gehöre »keinem einzelnen«, erklärten die Verbandspräsidenten in dem am Montag verbreiteten Schreiben »an die Fußballfamilie«. Die FIFA stelle die Vorgänge als »Kommunikationsversagen« dar, dabei handele es sich um ein »Versagen des Urteilsvermögens«, heißt es darin weiter. Vertrauen sei »durch Täuschung gebrochen« worden. Unter Druck steht Infantino seit seinem mittlerweile verworfenen Plan, Anteile an der Fußballweltmeisterschaft und anderen Turnieren an Investoren zu veräußern. Die FIFA-Spitze hatte Infantino jedoch nach einer Krisensitzung in Marokko am vergangenen Mittwoch verteidigt. Am Wochenende hatte der Weltverband in einer Erklärung Kritikern Desinformation vorgeworfen. (AFP/jW)
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