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Nahostkonflikt

Tödliche Zusammenstöße im Jemen

Foto: Osamah Yahya/ZUMA Press Wire/dpa
Auf seiten der Palästinenser: Ansarollah-Sprecher Jahja Sari hält eine Fernsehansprache (Sanaa, 3.12.2023)

Sanaa. Aus Jemen ist am Donnerstag von heftigen Kämpfen berichtet worden. Die Ansarollah (»Huthi«) teilten mit, sie hätten »Hunderte« mit Saudi-Arabien verbündete Kämpfer getötet oder verletzt. Zudem hätten sie mehrere Truppen- und Waffenlager zerstört und verbrannt.

Aus Kreisen der sogenannten international anerkannten Regierung verlautete gegenüber dpa, die Ansarollah hätten mit Raketen und Drohnen Ziele in den jemenitischen Provinzen Marib und Hadramaut angegriffen. Die beiden ölreichen Provinzen sind seit langem zwischen den Ansarollah und diversen von Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten unterhaltenen Söldnertruppen umkämpft. In sozialen Netzwerken kursieren Videos, die die Angriffe in Wüstengebieten zeigen sollen.

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Die angeblich international anerkannte Regierung wird von Saudi-Arabien unterstützt. Durch Wahlen bestätigt wurde sie seit langem nicht mehr. Der Konflikt des Nachbarlandes mit den Ansarollah war vor einigen Wochen nach saudischen Luftangriffen auf die Hauptstadt Sanaa, die von ihnen kontrolliert wird, erneut eskaliert. Saudi-Arabien wollte verhindern, dass iranische Maschinen auf dem dortigen Flughafen landen, die Ansarollah verhängten umgekehrt eine Blockade über die saudische Schiffahrt im Roten Meer. Seit 2022 hatte im Stellvertreterkrieg im Jemen eine inoffizielle Waffenruhe geherrscht. (dpa/jW)

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Erschienen am 07.08.2026, Ausland

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