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Aktionen der Solidarität mit Kuba

Foto: Marcello Valeri/ZUMA Press Wire/imago
»Kuba ist nicht allein«: Demonstration in Solidarität mit der sozialistischen Inselrepublik (Rom, 11.4.2026)

Das Proyecto Tamara Bunke informiert in einer Erklärung von Mittwoch über eine ungewöhnliche Solidaritätsaktion für Kuba:

Aktivistinnen und Aktivisten aus dem Umfeld des kubasolidarischen Proyecto Tamara Bunke haben angekündigt, am Samstag, den 25. Juli, die Zugspitze zu besteigen und auf deren Gipfel eine Solidaritätsaktion für Kuba durchzuführen. »Das sozialistische Kuba steht angesichts des US-Wirtschaftskrieges derzeit mit dem Rücken zur Wand. Wir können und wollen da nicht untätig zuschauen. Daher wollen wir mit dieser sogenannten Spitzenaktion ein Zeichen der Solidarität setzen, das andere zur Nachahmung anstacheln soll«, so Corinna aus Köln, eine der Initiatorinnen der Aktion.

Etwa ein Dutzend junger Menschen, von denen die meisten im Rahmen des Proyecto Tamara Bunke mindestens ein halbes Jahr auf Kuba verbracht haben, haben sich mittlerweile dem Aufruf zu dieser spektakulären Aktion angeschlossen. Zu den Unterstützern zählen auch Edgar Göll (Netzwerk Cuba), Petra Wegener (Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba) und Michael Knoche (Gewerkschafter:innen für Kuba).

Mit dem Hissen eines Banners auf annähernd 3.000 Meter Höhe wollen die Initiatorinnen kurz vor dem kubanischen Nationalfeiertag am 26. Juli einen symbolischen Gruß nach Kuba senden. Finanziert wird dies über Spenden, die unter anderem über den Verkauf von extra gestalteten T-Shirts zum Solipreis von 25 Euro eingebracht werden sollen (Kontakt: spitzenaktion@posteo.de oder @summitforcuba auf Instagram).

Mit der Aktion ist eine Challenge an andere Aktivisten verbunden, ebenfalls Gipfelbesteigungen vorzubereiten. »Jeder kann sich daran beteiligen, Hügel gibt es schließlich überall«, meint Lara aus Mainz, die zweite Initiatorin der Spitzenaktion. »Uns haben Nachrichten erreicht, wonach in verschiedenen Städten in Deutschland bereits die Besteigung lokaler Erhebungen vorbereitet wird.«

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Die Initiatorinnen hoffen, dass die Challenge auch in anderen Ländern angenommen wird. »Für die Schweizer und Franzosen ist das natürlich ein Brett, aber wir sehen auch die Kuba-Freunde in den Niederlanden herausgefordert«, ergänzt Corinna schmunzelnd. (…)

Die SDAJ organisiert zwischen dem 1. und dem 15. August eine Solidaritätsbrigade nach Kuba und ruft zu Spenden auf, um die Aktion realisieren zu können:

Die Aggression der USA gegen Kuba spitzt sich aktuell weiter zu, sie nimmt Kuba in den Würgegriff, doch die Kubaner geben nicht auf. Schmerzmittel sind rar, so muss die Mutter eines Genossen ihre Heilung nach ihrer Krebsoperation ohne sie bestreiten. Das sind die Schmerzen, die die völkerrechtswidrige US-Blockade anrichtet. Das ist, was die Kubaner zwingen soll, aufzugeben und den Sozialismus als misslungenes Projekt zu sehen. Doch die Kubaner kämpfen um ihr Leben, ihre Souveränität, um den Sozialismus. Seit mehr als 60 Jahren trotzen sie der Blockade. Um unsere Genossinnen und Genossen zu unterstützen und um den Sozialismus kennenzulernen, fahren wir nun nach Kuba. 27 Genossinnen und Genossen, die jeweils 23 Kilogramm lebenswichtiger Materialien mitbringen. Ibuprofen, Kindernahrung, und vieles mehr. Um das ermöglichen zu können, sammeln wir Spenden. Und rufen dazu auf, mit dem Verwendungszweck »Spende Brigade« an folgendes Konto zu spenden:

Spendenkonto DKP-Parteivorstand Sparkasse Essen,

BIC SPESDE3EXXX

IBAN DE21 3605 0105 0003 6306 13

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.07.2026, Seite 3, Abgeschrieben

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