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Wald in Gefahr

Brand im Müritz-Nationalpark weitet sich aus

Foto: Marcus Mohnfeld/Landkreis Mecklenburgische Seenplatte/dpa
Rauchsäulen über einer brennenden Waldfläche im Müritz-Nationalpark (15.7.2026)

Kratzeburg. Die vom Feuer im Müritz-Nationalpark betroffene Fläche wächst weiter. Am Nachmittag gab der zuständige Landkreis die bereits betroffene Fläche mit mehr als 200 Hektar an. 330 Einsatzkräfte seien vor Ort. Die am Dienstag angeordnete Evakuierung des Ortes Granzin bleibe bestehen. Weil es sich bei der Fläche um einen früheren Truppenübungsplatz handelt, sind die Löscharbeiten gefährlich.

Zudem bat der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landwirte dabei zu helfen, Einsatzkräfte zu entlasten. Sie sollten etwa beim Ernten Eggen und Wassertanks bereithalten, um entstehende Brände zügig eigenständig bekämpfen zu können. »Das nimmt weiteren Druck von den Einsatzkräften im Landkreis.« In den zurückliegenden Tagen hatte es wiederholt auf Feldern im Norden gebrannt. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) will deswegen am Donnerstag in die betroffene Region fahren.

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Gemeldet wurde der jüngste Brand am Montag. Seitdem läuft der Einsatz. Am Morgen gab der Landkreis nun bekannt, dass bundesweit eine Anfrage nach weiteren sogenannten Kreisregnern gestellt worden sei. Diese Art Wassersprenger wird zur Bewässerung genutzt, um das Feuer einzudämmen. Da auch ein stark munitionsbelasteter ehemaliger Truppenübungsplatz betroffen ist, kommt die Feuerwehr bisher nicht direkt an den Brand heran. Immer wieder explodiert durch den Brand erhitzte Munition. Das sei deutlich hörbar, sagte ein Sprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte gegenüber dpa. Dabei gehe es auch um größere Kaliber; auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz seien in der Vergangenheit etwa Sprenggranaten gefunden worden. (dpa/jW)

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Erschienen am 16.07.2026, Inland

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