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Firmenpleiten

Kodi schließt ein Drittel seiner Filialen

Foto: Wolf von Dewitz/dpa-Zentralbild/dpa
Besser haushalten: Die Kodi-Beteiligungsgesellschaft hatte erst kürzlich den Billighändler Mäc Geiz übernommen

Halle (Saale). Die Kodi Handels GmbH hat beim Amtsgericht in Halle an der Saale einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Das Unternehmen teilte am Dienstag mit, es gehe darum, den Fortbestand zu sichern. »Die Ausgangslage ist allerdings nicht einfach«, sagte Kodi-Geschäftsführer Fabian Grund. Dem Geschäftsführer zufolge sollen 50 der aktuell 150 Filialen dichtmachen, was auch Stellenkürzungen bedeute. Es ist noch offen, welche Standorte betroffen sind. Für die Monate Juli, August und September seien Löhne und Gehälter aber über das Insolvenzgeld gesichert. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmenetwa 1.200 Menschen. Zuerst hatte die Lebensmittelzeitung darüber berichtet. Eine vorläufige Eigenverwaltung sei vom Gericht laut Mitteilung bereits angeordnet worden. (dpa/jW)

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Erschienen am 15.07.2026, Kapital & Arbeit

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