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Schufa speichert auch alte Daten

Wiesbaden. Die private Wirtschaftsauskunftei Schufa speichert mehr Finanzdaten über die Verbraucher in Deutschland, als den meisten bewusst sein dürfte. Nach am Mittwoch veröffentlichten Recherchen von NDR und Süddeutscher Zeitung betreibt das Unternehmen in Wiesbaden neben seiner offiziellen Datenbank eine zweite Sammlung »historischer Daten« über teils weit zurückliegende Zahlungsvorgänge von Millionen Menschen. Die Schufa bestätigte das. Die Datensätze seien bis zu zehn Jahre alt und beträfen nahezu jeden, zu dem schon mal eine Auskunft eingeholt worden ist. Eine Größenordnung von 68 Millionen Menschen nannte ein Schufa-Sprecher realistisch. Die Schufa-Bewertungen entscheiden im Alltag mit darüber, ob jemand einen Handyvertrag erhält oder eine Wohnung anmieten kann. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2026, Seite 4, Inland

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