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Gesundheitsreform

Wissenschaftsminister warnen vor Kürzungen an Uni-Kliniken

Foto: REUTERS/Liesa Johannssen
Nina Warkens "Reform" des Gesundheitswesen setzt auch bei den Unikliniken den Rotstift an. Im Bild die Ministerin bei einer Axel-Springer-Veranstaltung (Berlin, 3.6.2026)

Berlin. Die Wissenschaftsminister der Länder warnen vor gravierenden ⁠Einschnitten bei den Universitätskliniken durch die ⁠Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). WMK-Präsident Markus Blume (CSU) sowie der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs (SPD) sprachen am Donnerstag ‌in Berlin davon, dass die Kürzungen eine Milliarde Euro weniger ‌bedeuten könnten. »Bei uns im Freistaat Bayern summiert sich diese Zahl auf 180 Millionen Euro«, ⁠sagte Blume. Er hoffe, dass ‌in den laufenden Verhandlungen zwischen Bund und Ländern diese Frage nochmals angesprochen ​wird. »Das heißt nicht, dass wir gegen diese Reformen sind«, betonte er. Aber man müsse die Situation der Krankenhäuser und vor ‌allem der Universitätskliniken stärker in den Blick nehmen.

Der SPD-Politiker Mohrs ‌warnte, dass die ‌Kürzungen zu weniger ⁠Forschung ⁠an den Kliniken führen könnten. Die Alternativen wären Einschränkungen in der ⁠Krankenversorgung durch die Unikliniken oder die ‌Ausbildung von weniger Medizinerinnen und Medizinern. »Alles drei wären eigentlich keine zukunftsadäquaten ⁠Antworten für eine Universitätsmedizin und deswegen ist hier unsere Positionierung heute auch ganz entscheidend gewesen«, sagte Mohrs.

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Derzeit verhandeln Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), das Kanzleramt und die Länder darüber, wie ‌deren Zustimmung noch erreicht werden könnte. Kanzler Friedrich Merz hatte am Donnerstagvormittag gesagt, dass er auf eine ​abschließende Beratung in Bundestag und Bundesrat am ⁠Freitag hoffe. (dpa/jW)

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Erschienen am 10.07.2026, Inland

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