Umschichtungen bei weltgrößtem Pensionsfonds
Tokio. Japan will mit einer Umschichtung von Geldern seines riesigen staatlichen Pensionsfonds den heimischen Finanzmarkt stützen und den schwachen Yen stärken. Finanzministerin Satsuki Katayama kündigte am Freitag an, die Pensionsfonds zu »wesentlich größeren Investitionen in japanische Finanzanlagen« zu bewegen. Die Aussicht, dass Milliarden aus dem Ausland zurück nach Japan fließen könnten, sorgte an den Märkten umgehend für Auftrieb. Der seit Monaten unter Druck stehende Yen legte deutlich zu, während die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen den stärksten Rückgang seit einem Monat verzeichneten. Im Fokus der Ankündigung steht der Government Pension Investment Fund (GPIF). Er ist der weltgrößte Pensionsfonds und verwaltete Ende März ein Vermögen von 293,6 Billionen Yen, umgerechnet etwa 1,6 Billionen Euro. Jede Änderung seiner Anlagestrategie hat weitreichende Folgen für die globalen Finanzmärkte. (Reuters/jW)
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