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Internationale Solidarität

Auf der Straße für Kuba

Foto: Dietmar Koschmieder/jW
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Berlin. Obwohl die Hitzewelle ihren Höhepunkt erreicht hatte, versammelten sich am Sonntag nachmittag etwa 500 Freundinnen und Freunde der kubanischen Revolution vor dem Brandenburger Tor, direkt neben der Berliner US-Botschaft. Sie protestierten gegen die Einmischung in Lateinamerika und besonders gegen den Versuch, Kuba zu strangulieren. Auf Anregung von Cuba sí hatte die Partei Die Linke neben zahlreichen anderen Organisationen zu der Kundgebung aufgerufen. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch, der Krebsforscher Franco Cavalli aus der Schweiz und der Vorsitzende des Netzwerkes Cuba, Edgar Göll, sowie weitere forderten kämpferisch ein Ende der völkerrechtswidrigen Blockade, kritisierten aber auch fehlende Aktivitäten der BRD. Der frühere Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske, der Liedermacher Wenzel und andere kamen per Grußbotschaft zu Wort. Tobias Thiele vermittelte musikalische Eindrücke aus Kuba. Veranstalter und Anwesende waren sich darin einig, dass dies der Auftakt für eine breite Kuba-Solidaritätsbewegung sein werde. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2026, Seite 4, Inland

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  • G.H. aus Zürich 30. Juni 2026 um 00:09 Uhr
    Gut, dass es eine Cuba-Solidaritätsveranstaltung in Berlin gab! Wie ich der jW schrieb, organisierten wir auch in Bern/Schweiz eine Demonstration. Trotz des sehr heißen Wetters haben ca. 400 Personen aus der Romandie und der Deutschschweiz daran teilgenommen. Zentrales Thema der Demonstration war die völkerrechtswidrige und Kuba erwürgende Blockade der USA/Europas sowie die militärische, ebenso völkerrechtswidrige und akute militärische Bedrohung Kubas durch die Trump-Administration. An der Demonstration, die vom Münsterplatz durch die Altstadt führte, kamen verschiedene Redner:innen – von Cuba Solidarität Vilma Espín, MediCuba-Suisse, der Cubanos Residentes en Suiza/Vereinigung Schweiz-Cuba, der Kinderärztin Aleida Guevara aus Cuba (per Audio) und des Palästina Komitees Zürich zu Wort. In den Redebeiträgen, wie auch schon im Aufruf zur Demo, wurden die mörderische Blockade, die auch von den Schweizer Banken mitgetragen wird und von UNO-Experten (u.a. von Volker Türk) als nahe dem Versuch zum Völkermord bezeichnet wird, sowie zentrale Erfolge der cubanischen Revolution speziell im Bildungs-, im Gesundheits-, in der Gleichberechtigung der Geschlechter oder auch im Agrarbereich thematisiert. Speziell begrüßt wurde die Ankunft der europäischen Kampagne »Europe, wake up! Let Cuba Breathe!« Die Forderung an die Schweizer Banken, ihre Komplizenschaft endlich zu beenden, wurde lautstark bestätigt. Die Schweiz, immerhin Depositarstaat der Genfer Konvention und ihrer Zusatzprotokolle, macht sich schon wieder mitschuldig an einem Kriegsverbrechen – und anders als ein illegaler Wirtschaftskrieg gegen die Bevölkerung, der u.a. zur Folge hat, dass die bisher vorbildlich niedrige Kindersterblichkeit nun dramatisch ansteigt (!) und der ja von der UNO-Vollversammlung schon mehrmals mit überwältigender Mehrheit verurteilt wurde, kann die völlige Einschnürung und Blockierung Kubas nicht mehr bezeichnet werden. Sofortige Aufhebung der Blockade durch die USA, EU und der Schweiz!
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

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