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Soziale Spaltung

Rentenversicherung warnt vor höherem Beitrag wegen »Sparkurs«

Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Potsdam. Wegen Kürzungsmaßnahmen der Bundesregierung drohen nach Einschätzung der Rentenversicherung höhere Beiträge. So sei für kommendes Jahr eine Kürzung der Bundeszuschüsse an die Rentenversicherung von vier Milliarden Euro vorgesehen, sagte der Bundesvorstandsvorsitzende der Rentenversicherung, Alexander Gunkel, am Donnerstag in Potsdam.

»Dies konterkariert die Beschlüsse zum Rentenpaket 2025, mit denen sich der Gesetzgeber verpflichtet hat, die Stabilisierung des Rentenniveaus und die sogenannte Mütterrente III aus Steuermitteln zu finanzieren«, sagte Gunkel nach einem online veröffentlichten Manuskript.

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Die Koalition hatte ihre erste Rentenreform im Dezember beschlossen. Im Zentrum steht, dass die Renten bis 2031 weiter mit den Löhnen in Deutschland steigen sollen. Dieses stabilisierte Rentenniveau führt schon durch die zum 1. Juli geplanten Rentenerhöhung um mehr als 4,2 Prozent zu rund 0,4 Milliarden Euro höheren Kosten.

Gunkel mahnte, vier Milliarden weniger Bundeszuschüsse 2027 würden bei sonst gleicher Lage bedeuten, dass der Beitragssatz bereits im nächsten Jahr von heute 18,6 auf 18,8 Prozent steigen müsste. Gleichzeitig bekräftigte Gunkel ansonsten bisherige Prognosen eines auch 2027 stabilen Satzes. (dpa/jW)

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Erschienen am 12.06.2026, Inland

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