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UNO beklagt staatliche Gewalt gegen Kinder
Genf. In den weltweiten bewaffneten Konflikten haben laut einem UN-Bericht 2025 erstmals Regierungstruppen die meisten Gewalttaten gegen Kinder verübt. Für den Bericht, den AFP am Mittwoch einsehen konnte, hat die UNO 38.558 Gewalttaten gegen Kinder überprüft. Außer Tötungen, Körperverletzung und Entführungen gehörten sexualisierte Gewalt, Rekrutierung von Kindern als Kämpfer oder die Verweigerung humanitärer Hilfe dazu. »2025 war ohne Zweifel eines der dunkelsten Kapitel in puncto Kinderschutz«, erklärte die UN-Sonderbeauftragte für Kinder und bewaffnete Konflikte, Vanessa Frazier, am Mittwoch. Die mit Abstand meisten Fälle wurden demnach in Israel und Palästina gezählt: Dort hätten Konfliktparteien vergangenes Jahr 12.445 Gewalttaten gegen Kinder verübt. Mit 9.465 Fällen seien die meisten dieser Gewalttaten auf das Konto der israelischen Armee gegangen. Zu den Ländern mit den meisten derartigen Gewalttaten gehörten außerdem die Demokratische Republik Kongo mit 4.114 Fällen, Nigeria mit 2.560 Fällen, Myanmar mit 2.203 und Somalia mit 2.195 Gewalttaten gegen Kinder. In der Ukraine wies die UNO 1.899 derartige Fälle nach. Dazu zählten 94 Todesopfer und 753 Verletzte. (AFP/jW)
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