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Venezuela: Politische Gefangene freigelassen
Caracas. In Venezuela sind drei seit rund 23 Jahren inhaftierte politische Gefangene freigelassen worden. Sie kamen am Dienstag (Ortszeit) auf Grundlage des im Februar verabschiedeten Amnestiegesetzes frei. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Foro Penal handelt es sich um die früheren Polizisten Luis Molina, Erasmo Bolívar und Héctor Rovaín. Sie waren im Zusammenhang mit dem gescheiterten Putschversuch gegen Staatschef Hugo Chávez im Jahr 2002 zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Sie waren beschuldigt worden, auf Demonstranten geschossen zu haben. Parlamentspräsident Jorge Rodríguez kündigte die Freilassung von 300 weiteren politischen Gefangenen im Laufe der Woche an. Das Amnestiegesetz war eineinhalb Monate nach der gewaltsamen Entführung von Staatschef Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores durch die USA unter dem Druck Washingtons vorangetrieben worden. (AFP/jW)
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Onlineabonnent*in Carsten H. aus L. 20. Mai 2026 um 20:11 UhrDas sich eine linke Zeitung auf eine fragwürdige »Menschenrechtsorganisation Foro Penal« beruft, die gar nicht in Venezuela ihren Sitz hat, sondern in den USA und seither von den USA dominierten OAS unterstützt wird, macht mich mehr als stutzig. Es ist auch jene sogenannte Menschenrechtsorganisation, die sich im Februar 2026 bei der in Argentinien tagenden Menschenrechtsorganisationen Lateinamerika (wo sie gar nicht daran teilnahmen), nicht die USA-Aggression gegen Venezuela vom 03.01.2026 verurteilten. Im Gegensatz dazu taten dies bei der Sitzung in Argentinien 17 lateinamerikanische Menschenrechtsorganisationen.
