Vorschlag
Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
Dieter Hildebrandt (1927-2013), laut Selbstaussage »talentierter Trinker« und einer von denen, die selbstverständlich nie freiwillig in die NSDAP eingetreten sind, geht in diesem Zeitdokument der Frage nach, inwiefern das Dokumentarische und dezidiert Politische der Neuen Linken den Zaubertrick vollbringt, das bereits über den Jordan gegangene Westtheater noch mal ins Jenseits zu befördern. BRD 1968.
→ Dankt das Theater auf der Bühne ab? ARD Alpha, 15.15 Uhr
AdlernestAdler, die versuchen zu fliegen: Der Mainfrankfurter Nachwuchs der Männer- und Frauenabteilungen träumt von der Profikarriere. Viele werden es nicht schaffen. BRD 2025.
→ Die Eintracht und ich. Der Anpfiff. Super RTL, 15.35 Uhr
SchwarzweißBekannt als Internetgold wegen ihrer Tollpatschigkeit, gibt es noch etwa 2.000 Große Pandas. Nicht wenige von ihnen leben im südwestchinesischen Nationalpark. Folge zwei, »Die Regenwälder der Insel Hainan«, im Anschluss. GB/VR China 2025.
→ Chinas wilde Geheimnisse . Im Reich der Pandas. Arte, 17.50 Uhr
Hut mit SchnuteLoves him selbst, und viele andere tun’s auch: Udo Lindenberg wurde am 17. Mai 1946 in Gronau im Münsterland geboren. Später schickte er sich an, von Atomraketenwäldern, Sonderzügen und dem Geiern auf 14jährige zu nuscheln. BRD 2026.
→ UDO! Rebell. Rockstar. Ikone. Das Erste, 20.15 Uhr
Braunes ErbeBraun ist auf St. Pauli eine warme Farbe. Das war nicht immer so: Das Millerntor-Stadion war einst nach Wilhelm Koch benannt, einem Vereinsvorsitzenden, der 1937 Mitglied der NSDAP geworden war. In den 1990ern wurde innerhalb und rund um den Verein heftig um das faschistische Erbe des FC gestritten – und die organisierte Fanszene begann, sich offensiv gegen Nazis und Rassisten zu stellen. Vergangenes Jahr wurde entschieden, »Das Herz von St. Pauli« nicht mehr im Stadion zu spielen – Texter Josef Ollig hatte u. a. im Völkischen Beobachter publiziert und bekam als Wehrmachtssoldat an der Ostfront das Eiserne Kreuz zweiter Klasse. BRD 2026.
→ Vom Hakenkreuz zum Totenkopf. Der FC St. Pauli und seine Geschichte. Das Erste, 23.50 Uhr
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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