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Atommüll

Proteste gegen Castor-Transport

Foto: David Ebener/dpa
Protest vor dem Zwischenlager Ahaus (22.4.2026)

Jülich/Ahaus. Die Polizei hat einen Großeinsatz zum Schutz des dritten Castor-Transports aus dem Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus gestartet. Wann genau der Transport von hochradioaktivem Atommüll stattfinden soll, sagten die Behörden nicht. An mehreren Stellen gab es am Dienstag Proteste von Anti-Atomkraft-Initiativen, etwa eine Mahnwache vor dem Forschungszentrum und eine Fahrraddemo am Zielort. Letztere soll laut den Veranstaltern auf einer Kreuzung enden, die der Castor-Transport passieren muss. Die ersten beiden Transporte waren in den vergangenen Wochen ohne Zwischenfälle verlaufen. Die Polizei begleitet sie jeweils mit einem Großaufgebot. Hintergrund der Verlagerung ist eine Anordnung der NRW-Atomaufsicht, das Zwischenlager in Jülich zu räumen, weil eine Erdbebensicherheit dort nicht nachgewiesen werden konnte. (dpa/jW)

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Erschienen am 06.05.2026, Inland

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