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Ami geht heimwärts

Vilsecks Bürgermeister: US-Truppenabzug wäre dramatisch

Foto: Armin Weigel/dpa
Thorsten Grädler impliziert: Yankee, stay here (Vilseck, 5.5.2026)

Vilseck. Thorsten Grädler, der erst seit Freitag amtierende Bürgermeister der oberpfälzischen Stadt Vilseck, hat vor den Folgen eines möglichen Teilabzugs US-amerikanischer Soldaten vom Übungsplatz Grafenwöhr gewarnt. Zwar sei noch gar nicht klar, ob es Vilseck treffen soll, aber mit den Truppen würde eine Wirtschaftskraft in Höhe von ungefähr 650 bis 700 Millionen Euro pro Jahr verloren gehen, alarmierte Grädler am Dienstag. Rund 3.000 Arbeitsplätze hingen an dem Militärstandort, von dem Baugewerbe, Einzelhandel und Gastronomie profitierten. In der Kasernenanlage, den Rose Barracks, sind nach Angaben der Stadt rund 8.000 Soldaten stationiert, hinzu kommen etwa 12.000 Familienangehörige. »Der wichtigste Aspekt« sei aber, sorgte sich Grädler, dass die US-Amerikaner sich seit mehr als 80 Jahren in der Region »immer sehr wohlgefühlt« und bestens integriert hätten, sodass auch das Ende von Freundschaften und Ehen drohe. (dpa/jW)

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Erschienen am 06.05.2026, Inland

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