-
29.04.2026
- → Feuilleton
Spätes Geständnis
Fast 25 Jahre nach dem Mord an dem HipHop-Musiker Jam Master Jay 2002 hat ein Angeklagter eine Mitschuld eingestanden. Er habe anderen Menschen dabei geholfen, in das Gebäude zu kommen, in dem sich der Musiker aufhielt – wissend, dass diese ihn erschießen wollten, gestand der 52jährige vor einem Gericht in New York. Wem er genau geholfen habe, sagte er nicht. Der 1965 geborene Jason Mizell, der sich als DJ Jam Master Jay nannte, war als Teil der legendären Rapband Run-DMC berühmt geworden. Im Februar 2024 waren zwei frühere Freunde von Jam Master Jay des Mordes an ihm für schuldig befunden worden. Einer von ihnen wurde später wieder freigesprochen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!