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Gremium: Nicht nur Social-Media-Verbote

Berlin. Eine im September 2025 vom Bundesfamilienministerium einberufene Kommission dämpft die Erwartungen an Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche. »Es ist zu kurz gesprungen, nur über Altersbeschränkungen nachzudenken, sondern wir müssen das Problem in seiner ganzen Breite anpacken«, sagte der Vorsitzende Olaf Köller am Montag bei der Vorstellung von Zwischenergebnissen in Berlin. Der Erziehungswissenschaftler erinnerte daran, dass eine Million Jugendliche das Internet auf problematische Weise nutzten, 300.000 zeigten ein Suchtverhalten. Hinzu kämen Risiken wie Cybermobbing, »Hassrede«, Pornographie und vieles mehr. Köller betonte, dass »Schutz und Teilhabe keine Gegensätze sind, sondern dass es um geschützte Teilhabe geht im Netz«. »Vor allem sehen wir auch Defizite im wirksamen Vollzug«, sagte die ehemalige CDU-Abgeordnete und Kovorsitzende des Gremiums, Nadine Schön. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2026, Seite 4, Inland

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